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Unsere tägliche Kommunikation gib uns heute

10.09.08

Wissen Sie eigentlich, welche und wie viele Geräte bei Ihnen im Haushalt für Kommunikation existieren? Hier eine bescheidene Auswahl, die Sie nach Lage ergänzen können:


Telefon – Anrufbeantworter – Schnurlostelefon – Faxgerät – Handy – Personal Computer – Notebook – DSL-Modem – USB-Switch – Drucker – Scanner – MP3-Player mit Bürofunktionen – Fernseher – DVD-Spieler – Satellitenempfänger – Kabelverstärker – Videoplayer – Spielekonsole – Radiowecker – Gettoblaster – Küchenradio – Dockingstation für Digitalkamera, Videokamera – externe Festplatten – usw.


Allen ist gemeinsam, dass sie auf der einen Seite an unseren Kommuni­ka­tions­ge­wohn­heiten teilhaben, auf der anderen Seite immer Hunger nach Strom haben. Mal ehrlich: haben Sie eine Idee davon, wie viel Strom all diese Geräte in 24 Stunden benötigen, egal, ob sie benutzt werden oder nicht? Jedes hat ja nur ein „kleines“ Netzteil und benötigt sicher nur 1-3 Watt/h. Stimmt, im besten Fall.


Rechnen wir einmal: 15 Netzteile verbrauchen je ca. 2 Watt Leerlaufleistung und damit in der Stunde 30 Watt. Macht im Jahr ca. 262 kWh oder ca. € 50,00. Und das für keine Leistung! Wenn die Hälfte der deutschen Haushalte dies so praktiziert, dann ist das ein dauernder Verbrauch von 600 MWh!


Was kann ich tun?



  • Nicht benötigte Geräte sofort ausschalten. Da viele Geräte den Ausschalter im Niedervoltbereich haben, bleiben die Trans- formatoren trotzdem am Netz. Deshalb besser Kabel ziehen oder Zwischenschalter einbauen (siehe Bild).

  • Manche Geräte müssen zusammen laufen, sonst aber nicht. Deshalb bietet es sich an, solche Geräteansammlungen durch eine schaltbare Steckerleiste gemeinsam an- bzw. auszuschalten. Das klappt ganz gut für das Fernsehen einschließlich DVD-Player, Satellitenempfänger, Soundanlage, usw. und für die Arbeit am Personal Computer (PC) mit Drucker, Internetanbindung und Zusatzgeräten wie Scanner, externe Festplatten, usw. Intelligente Steckerleisten erkennen an einem ausgezeichneten Geräte, dass alle andere auch ein-/ausgeschaltet werden sollen, so dass Sie das nicht einmal selber tun müssen.

  • Wenn Sie neue Geräte anschaffen, achten Sie auf deren Verbrauch, vor allem in der Nichtbenutzung. Es gibt praktische kleine Messgeräte, die zwischen das Gerät und das Netz geschaltet werden und dann den aktuellen Verbrauch in kWh oder sogar Kosten anzeigen. Insbesondere lehnen Sie Geräte ab, deren Ausschalten nicht alle Verbraucher definitiv vom Netz trennt. Gerade für das Kinderzimmer sollte man unbedingt darauf achten, da Kinder erst den bewussten Umgang mit den Geräten lernen müssen. Geräte, die überhaupt keinen Strom verbrauchen, erzeugen auch keinen Elektrosmog.


 



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