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(Energie-) sparen im Büro

29.01.09

Auch im Büro hält Energiesparen Einzug: gut verpackt als „GreenIT“ wird es beispielsweise für die Nutung der Informationstechnologie unter zwei Aspek­ten verkauft: 1. Es wird Energie gespart und damit auch der CO2-Ausstoß verringert. 2. Dahinter stecken aber auch handfeste wirtschaftliche Interes­sen. In Fachkreisen wird gemunkelt, dass z.B. die Suchmaschinen von Google mehr CO2 produzieren als die gesamte Flugzeugflotte der Erde!


Unabhängig davon, ob Sie Ihrem Chef das Portmonee schonen wollen oder sich selber ein besseres Gefühl verschaffen wollen: Energiesparen am Arbeits­platz bzw. im Büro ist und bleibt sinnvoll. Hier ein paar praktische Anregun­gen:



  1. Statt jedem Kollegen seinen eigenen Drucker zu spendieren, kaufen Sie sich gemeinsam doch einen leistungsfähigeren und nutzen das Netzwerk (LAN) aus.

  2. Mit einer digitalen Zeitschaltuhr für ca. € 20,00 können Sie nachts und an Wochenenden den Stromverbrauch für diese Geräte drastisch senken. Sie können so im Jahr € 10,00 bis € 150,00 sparen.

  3. Statt Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät können Sie ein Multifunktionsgerät anschaffen und sparen damit alleine eine ganze Menge an Stand-by-Stromkosten und vermeiden zudem den Energieverbrauch (und damit den CO2-Ausstoß) für die Herstellung und den Transport der Geräte. Es ist ja leider so, dass für uns die allermeisten Geräte mittlerweile aus Asien kommen.

  4. Achten Sie auf die Qualität! Billige Geräte brauchen meist mehr Strom, haben weniger intelligente Sparmechanismen und verbrauchen durch kürzere Lebensdauer viel früher wieder Herstellungsenergie. Ein Desktoprechner verbraucht in drei Jahren ca. 600 kWh für den Betrieb, aber über 5.500 kWh zur Rohstoffgewinnung, Herstellung und Transport.

  5. Setzen Sie sich bewusst mit den Stromsparfunktionen der Geräte auseinander. Manchmal sind die Werksvoreinstellungen alles andere als optimal. Nutzen Sie zudem eine Steckerleiste mit Strom-Kippschalter, um nach der Arbeit alle Verbraucher vom Netz zu nehmen.

  6. Schalten Sie den Bildschirmschoner ab. Moderne Flachbildschirme können nicht mehr einbrennen und der Bildschirmschoner verhindert, dass der Monitor sich selber abschaltet.

  7. Schalten Sie Licht nur ein, wenn es unbedingt gebraucht wird. In sogenannten „toten“ Räumen wie Abstellkammern und Toiletten können Sie das auch mit einem Bewegungsmelder sehr komfortable automatisieren. In Gängen, Treppenhäusern, Toiletten usw. sind Energiesparlampen sinnvoll.

  8. Lernen Sie für Ihre Räume diese sinnvoll durch Stoßlüften mit frischer Luft zu versorgen und drehen Sie am Freitag im Büro die Heizung runter (automatischen Frostschutz aber eingeschaltet lassen!). Klimaanlagen sind manchmal für die Technik notwendig. Aber statt auf 20 Grad Celsius runterzukühlen, können Sie den Geräten ruhig satte 26 Grad Celsius zumuten. Das spart eine ganze Menge!

  9. Und in der Kaffeeküche? Die Spülmaschine immer voll beladen und statt den Kaffee auf der Warmhalteplatte heiß zu halten lieber eine Thermoskanne verwenden. Zudem braucht der Kühlschrank für kurzzeitiges Aufbewahren von Lebensmitteln bis zur Mittagspause ja kein Gefrierfach und kommt mit 7–8 Grad Innenraumtemperatur gut aus.


 



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